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Lorquin
französische Gemeinde
Lorquin liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, etwa zehn Kilometer südwestlich von Sarrebourg am linken Ufer der Saar. Die Gemeinde grenzt im Nordosten an Hermelange und umfasst den südlich gelegenen Weiler Zufall samt Schloss. Die Saar fließt hier an der Grenze zu Hermelange vorbei und vereinigt sich aus Rote und Weiße Saar. Der Ort wurde erstmals 699 als Launarigo erwähnt und trug in verschiedenen Zeiten Namen wie Ecclesia de Lorchinges oder Lorchingen. Die Ortschaft hat ihre Wurzeln in gallorömischer Zeit, wobei eine Römerstraße durch die Gemarkung führte. Lörchingen gehörte zum Bistum Metz und war im 12. Jahrhundert Teil der Herrschaft Türkstein. Im 12. Jahrhundert wurde hier die Priorei zur Abtei Senones gegründet, was die Entwicklung des Ortes vorantrieb. Lorquin ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter das Schloss im Weiler Zufall. Die Region war bis 1871 Teil des deutschen Elsaß-Lothringens und erlebte eine Blütezeit mit Handwerken wie Gerbereien und Stickereifabriken. Französisch ist hier und in der Umgebung seit dem Dreißigjährigen Krieg vorwiegend gesprochen, obwohl deutsche Orts- und Flurnamen in der Region vorhanden sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 341 m
In der Nähe
- Laneuveville-lès-Lorquin1.8 km
- Hermelange1.9 km
- Xouaxange3.1 km
- Fraquelfing3.4 km
- Neufmoulins2.6 km
- Nitting2.4 km
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