📷 Bild: Wikimedia Commons
Cástaras
Gemeinde in Spanien
Cástaras liegt im Südosten der Provinz Granada in Andalusien, an einem Südhang der Alpujarras. Der Ort ist Teil des Quellgebietes mehrerer Bergbäche und liegt knapp 95 km südöstlich von Granada. Die Gemeinde ist in einer Höhe von etwa 1010 m gelegen und hat eine geringe Niederschlagsmenge. Die Mittelmeerküste bei La Rábita ist in südlicher Richtung etwa 50 km entfernt. Das Klima ist im Winter gemäßigt, im Sommer warm bis heiß. Cástaras wurde vermutlich im 8. Jahrhundert von Berbern aus Nordafrika gegründet. Die Gemeinde war bis zum Jahr 1490 islamisch und blieb bis dahin Teil des Emirats von Granada. Nach dem Alhambra-Edikt 1492 begann die Vertreibung der Juden, und die letzten Muslime wurden im 17. Jahrhundert ausgewiesen. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von den Rückeroberungsbestrebungen der Christen und den Aufständen der Morisken. Cástaras ist bekannt für seine weiß getünchten Häuser aus Bruchsteinen und die Iglesia de San Miguel, die im Mudéjar-Stil gebaut wurde. Die Ermita de la Virgen de Fátima ist eine teilweise in den Fels gearbeitete Kapelle. Der Ort hat auch einen Dreschplatz, an dem bis ins frühe 20. Jahrhundert Getreide mit Tieren gedroschen wurde. Der Weiler Nieles ist als Sitio Histórico de la Alpujarra eingestuft und hat engen Gassen, die in Berbermanier teilweise überbaut sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Granada
- Seehöhe
- 1 m
- Website
- http://www.castaras.es/
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