Gasteinertal

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Salzburg

Gasteinertal

Das Gasteinertal ist ein 40 Kilometer langes Seitental der Salzach im Salzburger Pongau, durchzogen von der Gasteiner Ache. Es öffnet sich im Norden bei Lend ins Salzachtal und wird im Süden durch den Tauerntunnel der Tauernbahn erschlossen, der das Tal mit Kärnten verbindet. Im Naßfelder Tal liegt auf 1589 Metern der Skiort Naßfeld-Sportgastein, während im Norden der Klammsteintunnel den Zugang ermöglicht. Das Tal war einst ein eigenständiges Pfleggericht und ist heute in drei Gemeinden unterteilt: Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein. Bekannt ist es für seine Thermalquellen, die bereits im 13. Jahrhundert genutzt wurden und Gäste wie Kaiser Franz Josef oder Marie Curie anzogen. Der Bergbau und die alpine Landwirtschaft prägten die Region, bevor der Tourismus durch die Tauernbahn ab 1909 aufblühte. Heute verbindet es als Zwei-Saisonen-Ort Wintersport mit Sommerfrische. Wer das Tal erkundet, durchquert eine von Gletschern geformte Landschaft mit steilen Flanken der Hohen Tauern. Die Gasteiner Klamm entstand, als die Ache den harten Klammkalk durchbrach. Wanderwege führen zu historischen Orten wie der Burgruine Klammstein oder zu Aussichtspunkten über das Tal. Die Bahnstationen in Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein bieten Zugang zu den Siedlungen und ihren Kurorten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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