Kloster Heilig Kreuz

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterLandkreis MeißenBezirk Landkreis Meißen

Kloster Heilig Kreuz

ehemaliges Kloster in Meißen, Sachsen

Kloster Heilig Kreuz ist eine Klosterruine an der Elbe in Meißen, Sachsen. Es wurde im 12. Jahrhundert von Dietrich dem Bedrängten, Markgraf von Meißen, gestiftet und dem heiligen Kreuz geweiht. Die Anfänge liegen zwischen Burgberg und Elbe, später wurde das Kloster 1217 an das linkselbische Ufer verlegt, etwa 1,5 km nördlich der Meißner Altstadt. Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle im Besitzungsverhältnis, unter anderem besaß es das Dorf Sommerfeld, das 1391 verkauft wurde. Nach der Reformation wurde es 1568 aufgehoben, und das Klostergut wurde 1570/71 der Landesschule St. Afra zugesprochen. Das Gebäude selbst zerstörte der Siebenjährige Krieg. Seit 1994 dient das Gelände dem Meißner Hahnemannzentrums, das Sanierungsarbeiten durchführte und archäologische Grabungen organisierte. Die Ruine liegt an der Elbe, links der Fluss, als schmaler Streifen. Es gibt eine Splitterfläche nördlich am Elbufer und eine südlich westlich von Gasern. Das Klostergut ist bis heute in den Meißner Grundbüchern als eigene Gemarkung verzeichnet. Die archäologischen Grabungen und Sondierungen sind weiterhin geplant, um mehr über die Geschichte des Ortes zu erfahren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Meißen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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