Kloster St. Afra

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KlosterLandkreis MeißenBezirk Landkreis Meißen

Kloster St. Afra

ehemaliges Kloster in Meißen, Sachsen

Das Kloster St. Afra in Meißen wurde 1205 von Bischof Dietrich II. von Kittlitz gegründet und war ein bischöfliches Eigenkloster. Es lag am Afraberg und war mit einer Schule verbunden. Die Kirche war bereits im 10. Jahrhundert erwähnenswert und diente als Pfarrkirche. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1540 aufgelöst, und die Klostergüter gingen an die Landesherrn. Die ehemalige Schule wurde 1543 zur ersten Fürsten- und Landesschule Sachsens, die bis 1943 als Schulkirche diente. Die Kirche St. Afra hat eine reiche Baugeschichte. Sie wurde 1205 als spätromanische Basilika errichtet und erhielt im 14. Jahrhundert einen gotischen Chor. 1766 erhielt der Turm eine barocke Haube. Die Kanzel und der Schnitzaltar stammen aus dem 17. Jahrhundert, während der Martinsaltar aus der Spätgotik stammt. Die Kirche beherbergt auch die Schleinitzkapelle, eine Begräbniskapelle aus dem 15. Jahrhundert. Die Orgel wurde 1847 erbaut und 2013 nach einer umfassenden Restaurierung wieder spielbar gemacht. Sie besitzt heute 34 Register. In der Kirche St. Afra kann man sich auf die historischen Räume und Ausblicke konzentrieren. Die gotische Vorhalle mit Zellengewölbe und die barocke Südportal mit religiösen Symbolen sind sehenswert. Die Schleinitzkapelle bietet einen Blick auf gotische Grabplatten und Renaissance-Epitaphe. Die Orgel, die nach 2013 restauriert wurde, ist ein Highlight. Die Umgebung umfasst die Altstadt Meißens, die Frauenkirche und die Lutherkirche, die heute zur Ev.-luth. Kirchgemeinde St. Afra Meißen gehören.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Meißen
Erbaut
1205
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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