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Luisenturm (Koblenz)
Turm in Deutschland
Der Luisenturm ist ein achteckiger viergeschossiger Turm aus Bruchstein, der 1856 im Hang des Astersteins bei Koblenz errichtet wurde. Er gehört zur ehemaligen Stadtbefestigung von Ehrenbreitstein und wurde nach der preußischen Prinzessin Luise benannt. Der Turm steht im Stadtteil Koblenz-Ehrenbreitstein am Kolonnenweg 6 und ist Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Der Turm ist ein Kulturdenkmal und in der Denkmalliste Rheinland-Pfalz eingetragen. Er wurde 1856 als Teil der Festung Koblenz gebaut und 1857 fertiggestellt. 1908 wurde er an Joseph Dornbach verkauft, dessen Sohn Hans Dornbach 1920 zwei Flügel anbaute. 1944 wurde der Turm durch einen Luftangriff beschädigt, 1945–1947 wurde er wiederhergestellt. 1985–1987 fand eine letzte Renovierung statt. Der Luisenturm ist ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung und umgeben von einem Garten mit barocken Elementen. Auf dem Turm ist eine Gedenktafel eingemauert, die die Verlobung von Großherzog Friedrich I. mit Luise erinnert. Im Inneren des Turms ist ein Schlussstein mit der Muttergottes mit Kind angebracht, der aus der zerstörten Dominikanerkirche stammt. Der Turm ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Koblenz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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