Fort Asterstein

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Rheinland-PfalzBezirk Rheinland-Pfalz

Fort Asterstein

teilweise abgerissenes Fort in Koblenz, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Das Fort Asterstein war ein Teil der preußischen Festung Koblenz und stand auf der rechten Rheinseite in dem Stadtteil Asterstein. Es gehörte zum System Pfaffendorfer Höhe und wurde zwischen 1819 und 1826 errichtet. Das Fort erhielt seinen Namen 1847 zu Ehren des Generals Ernst Ludwig von Aster. Es war bis 1918 als Kaserne in Betrieb, danach wurden die Anlagen von französischen Truppen genutzt. Nach der Entfestigung 1927 blieb nur das Reduit sowie Teile der Flanken und des Torbaus erhalten. Das Fort war bis 1918 als Kaserne in Betrieb und wurde danach von französischen Truppen genutzt. 1933 wurde ein Lager eingerichtet, und ab 1941 diente das Reduit als Verlagsstätte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage bis 1971 bewohnt, danach stand sie dem Verfall preis. Seit 1996 engagiert sich die „Initiative Fort Asterstein e. V.“ für die Erhaltung. 2019 wurde der erste Bauabschnitt des Festungsparks eröffnet, der die Anlage besser zugänglich macht und mit Informationsstelen versehen ist. Zukünftige Pläne umfassen einen Panoramaweg und die Sanierung des Reduits. Das Fort Asterstein besteht aus einem runden Reduit mit zwei Traditoren und Kasematten, die sowohl für die Verteidigung als auch als Wohnraum dienten. Die Anlage wurde nach dem Polygonalsystem gebaut und aus Bruchsteinen aus Schiefer und Grauwacke errichtet. Die Kehle des Reduits war durch einen Graben und eine Zugbrücke gesichert. Die Anlage ist heute ein Kulturdenkmal und Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort
Ort
Koblenz
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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