Pfronten

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SchwabenBezirk Schwaben

Pfronten

Gemeinde im Landkreis Ostallgäu in Bayern

Pfronten liegt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Ostallgäu, am Nordrand der Allgäuer Alpen im Pfrontener Tal. Das Gemeindegebiet wird von der Vils durchflossen und erstreckt sich von 830 bis 853 m ü. NHN. Es grenzt an die österreichische Landstadt Vils und das Tannheimer Tal. Die Gemeinde besteht aus 15 Gemeindeteilen, darunter Bergpfronten und Steinachpfronten, und wird auch als „13-Dörfer-Gemeinde“ bezeichnet. Die Geschichte von Pfronten reicht bis in die römische Zeit zurück, als eine Nachschubstraße durch das Tal führte. Der Name stammt vermutlich aus dem romanischen „frontone“, was „Front“ oder „Stirne der Alpen“ bedeuten soll. Im 14. Jahrhundert gehörte Pfronten zum Hochstift Augsburg, bis es 1803 an Bayern fiel. 1818 wurde die Gemeinde gebildet, und 1935 wurden die beiden Teile wieder zusammengeschlossen. Pfronten ist bekannt für seine Burgruine Falkenstein, die höchste Burgruine Deutschlands, und die Pfarrkirche St. Nikolaus mit ihrer prächtigen Ausstattung. Die Gemeinde zählt zahlreiche historische Sakralbauten, darunter Kapellen mit Werken der Künstlerfamilie Heel und Fresken von Bartholomäus Stapf. Zudem prägen die Bauernhöfe und die Alte Schule Ried, heute Haus des Gastes, das Stadtbild. Die Gemeinde ist ein Luftkurort und beherbergt ein Eisstadion sowie Skilifte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ostallgäu
Seehöhe
853 m
Quellen:Pfronten (CC0-1.0)

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