Burg Falkenstein

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Burg Falkenstein

hochmittelalterliche Burgruine bei Pfronten

Die Burg Falkenstein ist eine hochmittelalterliche Burgruine in Pfronten, im Landkreis Ostallgäu, direkt an der Grenze zu Tirol. Sie liegt auf dem Falkenstein mit einer Höhe von 1268 Metern und ist die höchste Burganlage Deutschlands. Die Anlage ist von der modernen Burgenforschung als Macht- und Herrschaftssymbol gedeutet worden, da sie eine exponierte Lage besitzt und als Drohgebärde gegen das Herzogtum Bayern diente. Die Burg war ursprünglich ein Herrschaftszeichen der Grafen von Tirol und wurde 1280 angelegt. Sie diente bis 1582 als Amtssitz der Augsburger Vögte, doch aufgrund der ungünstigen Höhenlage wurde der Sitz ins Tal verlegt. Im 1646 endete der Dreißigjährige Krieg mit der Zerstörung der Burg, und im 19. Jahrhundert plante König Ludwig II. eine gotische Burganlage, die jedoch nie realisiert wurde. Besucher erreichen die Ruine über Wanderwege oder eine gebührenpflichtige Fahrstraße. Die Anlage besteht aus dem Rest des „Festen Hauses“ und einer schwachen Ringmauer. Von der Burg aus hat man eine Aussicht auf das Vilstal und die Gipfel der Tannheimer Gruppe. Die Burg ist Teil der Burgenregion Ostallgäu-Außerfern und wird von der Gemeinde Pfronten verwaltet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Pfronten
Adresse
Auf dem Falkenstein 1
Erbaut
1280
Architekt
Christian Jank
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Seehöhe
1270 m

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Quellen:Burg Falkenstein (CC0-1.0)

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