📷 Bild: Wikimedia Commons
Bočiar
Gemeinde in der Slowakei
Bočiar ist eine kleine Gemeinde im Okres Košice-okolie im Osten der Slowakei. Sie liegt im Kaschauer Talkessel, am Bach Sokoliansky potok, der sich an der ungarischen Grenze mit dem Fluss Sartoš vereinigt. Die Gemeinde hat eine Fläche von 0,47 km² und ist die kleinste Gemeinde im Košický kraj. Sie grenzt an Sokoľany im Norden, Seňa im Osten und Süden sowie an den Stadtteil Šaca im Westen. Bočiar wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt und war im 14. und 15. Jahrhundert mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern. 1938 bis 1945 gehörte die Gemeinde zum ungarischen Komitat Abaúj. Die römisch-katholische Kirche St. Emmerich wurde 1773 gebaut. Mitte der 1960er Jahre entstand drei Kilometer nordwestlich des Dorfes die Stahlwerke U. S. Steel Košice, die bis heute eine wichtige Rolle spielen. In Bočiar leben hauptsächlich Slowaken, die sich überwiegend römisch-katholisch bekennen. Die Gemeinde ist von der Stahlindustrie umgeben, die zu Belastungen durch Schadstoffe, Lärm und Verkehr führt. Die Einwohner sind von den Abgasen der Stahlwerke sowie von Lärmquellen wie Bahn-Entladeterminal und Zuschlagstoff-Entladeterminal betroffen. Die Infrastruktur ist durch den ständigen Verkehr und die industriellen Einflüsse geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Košice-okolie
- Erbaut
- 1249
- Seehöhe
- 205 m
- Website
- https://www.bociar.sk
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