La Fontaine-Saint-Martin
La Fontaine-Saint-Martin liegt im Département Sarthe, in der Region Pays de la Loire. Die Gemeinde ist etwa 26 Kilometer südsüdwestlich von Le Mans entfernt und wird vom Flüsschen Vézanne durchflossen, das vom Gemeindegebiet in die Sarthe mündet. Sie grenzt an Cérans-Foulletourte im Norden, Oizé im Osten, Saint-Jean-de-la-Motte im Süden, Ligron im Südwesten, Courcelles-la-Forêt im Westen und Mézeray im Nordwesten. Die Einwohner der Gemeinde werden Fontainois genannt. Die Geschichte der Gemeinde ist mit einer Legende um den Heiligen Martin verbunden, der nach der Sage einen Stabschlag auslöste, der Wasser aus einem hufeisenförmigen Loch hervorsprudeln ließ. Dies führte zur Ansiedlung. Im Mittelalter gab es zwei Kastellaneien, darunter die von Fontaine-Saint-Martin, die bis 1466 den Herzögen von Maine gehörte. Später wurde die Kastellanei an Jean de Cherbaye vergeben, und im 17. Jahrhundert wurden die Lehensgüter mit dem Priorat verbunden. Der erste Bürgermeister hieß Louis Simon. Die Gemeinde verfügt über mehrere sehenswerte Bauwerke, darunter die Kirche Saint-Martin aus dem 12. Jahrhundert, das Schloss Le Maurier aus dem 16. Jahrhundert, ein Waschhaus und das Haus des Louis Simon, das ein Museum für lokale Alltagstraditionen beherbergt. Die Gemeinde ist mit der deutschen Gemeinde Visbek in Niedersachsen verbunden. Die Umgebung um La Fontaine-Saint-Martin ist geprägt von ländlichem Charakter und historischen Spuren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 599
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