Führerbau

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SehenswürdigkeitBayernBezirk München

Führerbau

denkmalgeschütztes Gebäude in München

Der Führerbau ist ein ehemaliges Repräsentationsgebäude in der Arcisstraße 12 in der Maxvorstadt von München. Er wurde 1933 bis 1937 nach Plänen von Paul Ludwig Troost errichtet und diente während des Nationalsozialismus als Zentrum der NSDAP. Das Gebäude schloss den Königsplatz städtebaulich Richtung Osten ab und war Teil der NSDAP-Verwaltungsbauten. Der Führerbau war während des Zweiten Weltkriegs als Lager für gestohlene Kunstwerke genutzt worden, darunter über 600 Gemälde, darunter viele aus der Sammlung Schloss. Nach dem Krieg wurde das Gebäude als Zentrale Sammelstelle für Beutekunst genutzt, um restituierte Werke an ihre Herkunftsländer zu geben. 1954 wurde der Kongresssaal in einen Konzertsaal umgebaut, und das Gebäude ist heute Sitz der Hochschule für Musik und Theater München. Das Gebäude ist in schlechtem baulichen Zustand und soll generalsaniert werden. Es beherbergt heute ein Bildungsinstitut und bietet Räume wie den Konzertsaal. Die Umgebung umfasst den Königsplatz und andere NSDAP-Bauten, die historische Zeugnisse der NS-Zeit beinhalten. Die Räume und Wege des Gebäudes sind Teil der städtischen Landschaft und vermitteln einen Einblick in die Geschichte Münchens.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gebäude
Ort
Maxvorstadt
Adresse
Arcisstraße 12
Erbaut
1937
Baustil
Architektur im Nationalsozialismus
Architekt
Paul Ludwig Troost
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Führerbau (CC0-1.0)

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