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Obelisk am Karolinenplatz
Obelisk aus Erz zum Gedenken an die Gefallenen von 1812, nach Entwurf von Leo von Klenze, 1828–1833.
Der Obelisk am Karolinenplatz in München ist ein Ehrenmal, das 1833 errichtet wurde. Er steht in der Mitte des kreisrunden Platzes und ist aufgrund seiner Lage am Schnittpunkt dreier Straßenachsen weithin sichtbar. Der Pfeiler, der aus Backsteinen gemauert und mit Bronzeplatten verkleidet ist, hat eine Gesamthöhe von 29 Metern. Auf einem viereckigen Bronzesockel erhebt sich das Monument, dessen Entwurf vom Architekten Leo von Klenze stammt. Der Obelisk wurde zu Ehren der 30.000 bayerischen Soldaten errichtet, die im napoleonischen Russlandfeldzug 1812 gefallen waren. Die Bronzeplatten wurden aus 34,6 Tonnen Bruchmetall gefertigt, das hauptsächlich aus eroberten Geschützen stammte. Die Inschriften auf dem Sockel nennen die Gefallenen und den Erbauer, König Ludwig I., sowie das Datum der Einweihung am 18. Oktober 1833. Die Inschrift wurde von dem österreichischen Dramatiker Franz Grillparzer kritisch bewertet. Um den Obelisk herum erstreckt sich ein begrüntes Rondell, das nach 1870 angelegt wurde. Die vier Seitenflächen des Sockels sind mit Widderköpfen und Girlanden aus Eichenlaub und Tannenzweigen geschmückt. Die Monumentalität und die historische Bedeutung des Obeliskes machen ihn zu einem markanten Ort im Zentrum Münchens. Die Umgebung um den Karolinenplatz bietet einen ruhigen Blick auf die Stadt und die historischen Bauten der Gegend.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kriegerdenkmal, Obelisk
- Ort
- München
- Adresse
- Karolinenplatz
- Erbaut
- 1833
- Architekt
- Leo von Klenze
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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