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Daubitz

Ort in Deutschland

Daubitz ist ein Dorf und Ortsteil der Gemeinde Rietschen im Landkreis Görlitz. Es liegt im sorbischen Siedlungsgebiet der Oberlausitz, in einer moorigen Wald- und Teichlandschaft zwischen Weißwasser und Niesky. Die Bahnstrecke Berlin–Görlitz verläuft westlich des Dorfes, und durch Daubitz führen der Wolfsradweg sowie der Fernwanderweg Ostsee-Saaletalsperren. Angrenzende Orte sind Rietschen, Neuhammer, Teicha und Quolsdorf. Das Dorf hat eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1346 wurde es erstmals in einer Bistumsmatrikel erwähnt. 1398 wurde es als Ducz genannt. In Daubitz gab es bereits 1589 eine Schule, was früher als die umliegenden Orte war. Die Kirche wurde 1651 gegen eine Holzfachwerkkirche ersetzt und 1914–1916 durch eine steinerne St.-Georgs-Kirche ersetzt. Die Gemeinde wurde 1992 mit Rietschen, Teicha und Viereichen zur Gemeinde Rietschen zusammengeschlossen. In Daubitz gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie das Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert, den Kaiser-Wilhelm-Denkstein und rund 450 Jahre alte Hufeisenulme. Die Ortschaft verfügt über eine Evangelische Kindertagesstätte, eine Grundschule und ein Schulmuseum. Regelmäßige Veranstaltungen sind das Sankt-Georgs-Fest im April und das Countryfest auf der Forest Village Ranch im Juni.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchdorf, Ortsteil
Ort
Rietschen
Seehöhe
143 m

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