📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Gertrud
Kirchengebäude in Hamburg-Uhlenhorst
Die evangelisch-lutherische St. Gertrud-Kirche liegt im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst und ist ein neugotisches Bauwerk von Johannes Otzen. Sie wurde nach der Zerstörung der mittelalterlichen Gertrudenkapelle im Großen Brand von 1842 errichtet und steht am Kuhmühlenteich. Die Kirche erhielt 1886 ihre Kirchweihe und ist heute ein markanter Teil der Landschaft mit einem 88 Meter hohen Kirchturm. Die Kirche zählt zu den größeren Gottesdienststätten Hamburgs mit Platz für 1150 Besucher. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs nur minimal beschädigt, doch die Fenster des Chorraums wurden zerstört und später durch Kathedralglas ersetzt. Die Renovierungen im Jahr 2015 beinhalteten die Sanierung der Gewölbe und die Erneuerung der Beleuchtung. Die Kirche ist auch als Hochzeitskirche bekannt und bietet regelmäßig Konzerte mit Orgelmusik und oratorischer Kirchenmusik an. Die Kirche verfügt über einen reichen Bauschmuck, darunter 460 Sorten Form- und Glasursteine sowie Kupferblech an Details. Im Inneren sind der Altar, die Kanzel und der Taufstein nach Entwürfen von Johannes Otzen gestaltet. Die Fenster stammen teilweise aus der zerstörten Nikolaikirche und wurden nach dem Krieg in St. Gertrud eingebaut. Der Kirchturm wird von Turmfalken genutzt, und die Glocken wurden im Jahr 2022 durch vier neue Bronzeglocken ergänzt, die aus der Nikodemuskirche stammen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Hamburg-Nord
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Johannes Otzen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hamburg
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