📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Forchtenegg
abgegangenes Schloss in der Gemeinde Halfing im Landkreis Rosenheim in Bayern
Das Schloss Forchtenegg war ein abgegangenes Schloss im Ortsteil Forchtenegg der Gemeinde Halfing im Landkreis Rosenheim. Es lag auf dem Schloßberg und wurde als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-1-8039-0023 geführt. Die Anlage wird als Burgstall des Mittelalters und der frühen Neuzeit klassifiziert. Das Schloss wurde erstmals 1353 erwähnt und war bis 1732 in adeliger Besitz. Franz Armand Cajetan von Fossa schenkte es 1732 dem Kloster Seeon. Die Hofmark Halfing blieb bis zur Säkularisation im klösterlichen Besitz. 1803 wurde das Hofmarksgericht aufgelöst, und Halfing kam an das Landgericht Trostberg. Das Schloss war ursprünglich ein zweigeschossiger, massiger L-förmiger Bau auf einem Hügel. Es hatte ein Krüppelwalmdach mit Fahnentürmchen an den Enden. 1817 wurde es abgebrochen, wobei die Schlosskapelle erhalten blieb. Diese Kapelle war ein barocker, quadratischer Bau mit Satteldach und wurde 1814 erneuert.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Halfing
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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