Coruña del Conde

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Städte & OrteKastilien und León

Coruña del Conde

Gemeinde in Spanien

Coruña del Conde liegt auf dem Nordufer des Río Arandilla in einer Höhe von etwa 900 m. Der Ort gehört zur Serranía Celtibérica, einer bevölkerungsarmen Region, und ist eine Station am Camino del Cid. Die nächstgrößere Stadt, Peñaranda de Duero, liegt etwa 12 km südwestlich, und die Provinzhauptstadt Burgos ist gut 90 km nordöstlich. Die Ausgrabungsstätte der Römerstadt Clunia befindet sich etwa 3 km nordöstlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit eher spärlichem Regen, der über das Jahr verteilt fällt. Der Ort war und ist stark von der Landwirtschaft geprägt, insbesondere durch die Produktion von Weizen, Gerste, Wein und Honigmelonen. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinde werden. Die Region war bereits in vorrömischer Zeit von keltiberischen Stammesgruppen besiedelt, und die Römerstadt Clunia spielte eine große Rolle in der Romanisierung der Iberischen Halbinsel. Die Gegend wurde im Zuge der Reconquista im 10. und 11. Jahrhundert wieder bevölkert. Coruña del Conde ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die Ruinen der Römerstadt Clunia, zwei dreibogige Steinbrücken, die als Römerbrücken bezeichnet werden, und die mittelalterliche Burg. Die Kirche San Martín und die Kapelle Santo Cristo de San Sebastián sind weitere sehenswerte Orte. Die Gemeinde hat auch eine Verbindung zur Geschichte des Flugpioniers Diego Marín Aguilera, der hier eine Kopie seines Flugapparats aufbewahrt. Die Region ist auch durch ihre Verbindung zum Camino del Cid und als Nationalkulturgut geschätzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Spanien
Ort
Provinz Burgos
Seehöhe
903 m
Quellen:Coruña del Conde (CC0-1.0)

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