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Cămărașu
Gemeinde in Rumänien
Cămărașu liegt im Siebenbürgischen Becken im Osten des Kreises Cluj. Das Gemeindezentrum befindet sich am Oberlauf des Fizeș, einem rechten Zufluss des Someșul Mic, und am Drum național 16. Es ist 15 Kilometer nordwestlich der Kleinstadt Sărmașu und etwa 50 Kilometer östlich der Kreishauptstadt Cluj-Napoca. Der Ort ist auch unter der Bezeichnung Cămărașu-Deșert bekannt. Der Ort wurde erstmals 1322 urkundlich erwähnt und war im 17. Jahrhundert ein Hörigendorf der ungarischen Adelsfamilie Kemény. Im Königreich Ungarn gehörte die Gemeinde dem Stuhlbezirk Mocs in der Gespanschaft Klausenburg an, später dem historischen Kreis Cluj und ab 1950 dem heutigen Kreis Cluj. Die reformierte Kirche in Cămărașu, im 13. Jahrhundert errichtet und 1753 erneuert, sowie das Herrenhaus der Familie Kemény aus dem 18. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Auf dem Berg Suscut befinden sich zwei Massengräber und ein Mahnmal für die 126 ermordeten Juden aus Sărmașu. Zsigmond Kemény und András Sütő sind mit dem Ort verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Cluj
- Adresse
- localitatea Cămăraşu nr. 126, CP 407140
- Erbaut
- 1325
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