Burg Altgrafenstein

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Burg Altgrafenstein

Burg in Kärnten

Die Burg Altgrafenstein, auch Burg Lerchenau genannt, ist eine mittelalterliche Höhenburgruine südlich von Grafenstein im Bezirk Klagenfurt-Land in Kärnten. Sie liegt am Nordhang des Skarbins, einem östlichsten Ausläufer der Sattnitz, auf einem Felskegel von etwa 20 m Höhe. Die Anlage ist nur von einer Seite erreichbar und zählt zu den zerfallenen romanischen Bauten der Region. Die Burg wurde erstmals 1158 urkundlich erwähnt, als Bischof Roman I. von Gurk Heinrich V. aus dem Geschlecht der Spanheimer mit der Besitzung Gravindorf belehnte. Das Geschlecht der Grafensteiner, das sich nach der Burg benannte, spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Grafenstein. Bekannte Abkömmlinge waren Heinrich von Grafenstein, der 1227 an einem Turnier teilnahm, und Rudolf von Grafenstein, dessen Siegel zum Gemeindewappen wurde. Die Burg verlor im 14. Jahrhundert an Bedeutung und wurde nach einem Erdbeben 1348 schließlich als Burgstall bezeichnet. Die Ruine liegt am Skarbin-Güterweg und ist auf einem steilen Felskegel zu erreichen. Spuren von Mauerwerk und der romanische Grundriss sind erkennbar. Im Felsen finden sich künstlich erweiterte Höhlen und Nischen mit Resten von Gemäuern. Vom Felsen aus bietet sich ein Blick über das gesamte Klagenfurter Becken. Franz Xaver Kohla führte in den 1920er Jahren Ausgrabungen durch, bei denen ein Ringwall entdeckt wurde, der später wieder verschüttet und überwuchert wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Grafenstein
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Burg Altgrafenstein (CC0-1.0)

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