📷 Bild: Wikimedia Commons
Kapelle Mariä Heimsuchung
Kirchengebäude in Oberpeischlach
Die Kapelle Mariä Heimsuchung steht in Oberpeischlach, einer Gemeinde im Kalsertal, Kals am Großglockner. Sie liegt in exponierter Lage am Eingang des Kalser Tals. Die Kapelle wurde nach dem Durchmarsch französischer Truppen im 18. Jahrhundert als Dankabstattung errichtet und 1799 geweiht. Ein Brand 1825 führte zur Wiedererrichtung, 1961 erfolgte eine Renovierung. Die Kapelle besitzt ein rechteckiges Außengebäude mit Rundbogenchor und Giebelfassade. Auf der Fassade sind ein Portal, Fenster mit geschwungenem Umriss sowie eine Wandöffnung zu erkennen. Das Dach ist schindelgedeckt und von einem Dachreiter mit Zwiebelhaube und Kugel, Kreuz und Wetterhahn gekrönt. Die Wände sind mit gemalten Pilastern und Fenstern ausgestattet. Im Inneren der Kapelle steht ein teilweise vergoldeter Tabernakel aus dem Jahr 1760, der ein Kruzifix, zwei Leuchterengel sowie Statuen der heiligen Florian und Chrysanth beherbergt. Ein ovales Auszugsgemälde aus dem Jahr 1966 zeigt die Mariä Heimsuchung. Die Kapelle ist zudem mit einem Kreuzweg und mehreren Bildwerken versehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle, Kirchengebäude
- Ort
- Kals am Großglockner
- Adresse
- Oberpeischlach
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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