Straßenbahn Kiel

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Schleswig-HolsteinKiel

Straßenbahn Kiel

ehemaliger Straßenbahnbetrieb

Die Kieler Straßenbahn wurde 1881 als Pferdebahn mit 1100 mm Spurweite in Kiel eingeführt und bis 1985 betrieben. Sie war Teil des städtischen Verkehrsnetzes und verband verschiedene Bezirke wie Rondeel, Sophienblatt und den Bahnhof. Die Spurweite wurde aus der britischen Spur umgerechnet und war in Deutschland nur in Kiel, Lübeck und Braunschweig anzutreffen. 1896 wurde der Betrieb auf Elektrizität umgestellt, und ab 1942 übernahm die Kieler Verkehrs-AG (KVAG) den Betrieb. Die Straßenbahn war bis 1985 ein zentraler Verkehrsteilnehmer mit bis zu 122 Trieb- und 29 Beiwagen. Das Netz umfasste bis 1910 zehn Linien, darunter die Linien 10, 20, 30, 40 und 50, die verschiedene Stadtteile verbanden. Die Linie 40 verlief von Wik über Belvedere bis Wellingdorf, während die Linie 10 den Hauptbahnhof mit Rondeel und Waldwiese verband. Die KVAG setzte in den 1950er Jahren schaffnerlose Wagen ein und entwickelte eigene Fahrzeuge mit technischen Innovationen. In der Nachkriegszeit wurden die Linien 1, 2, 3 und 40 weiter ausgebaut. Die Linie 1 verlängerte sich 1950 bis zur Herthastraße und besaß Wendeschleifen. Die Linie 40 wurde 1985 als letzte Straßenbahnlinie auf Busbetrieb umgestellt. Die Straßenbahn war Teil eines umfassenden Verkehrsnetzes, das Straßenbahn, Bus und Fähre umfasste. Die Linien verbanden wichtige Orte wie den Hauptbahnhof, den Markt und die Seebadeanstalt Düsternbrook.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Straßenbahnsystem
Ort
Kiel

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