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Starovice
Gemeinde in Tschechien
Starovice ist eine Gemeinde im Okres Břeclav in Südmähren, drei Kilometer nordwestlich von Hustopeče. Der Ort ist als Linsen-Längsangerdorf angelegt und grenzt im Süden an Hustopeče, im Norden an Velké Němčice und im Westen an Uherčice. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, wobei er 1321 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort mit Erdwällen und Palisaden befestigt, und er war mehrfach von Kriegen und Pestepidemien betroffen. Der Ort war bis ins 20. Jahrhundert von der Landwirtschaft geprägt, insbesondere durch den Weinbau, der auf etwa einem Drittel der Anbauflächen stand. Die Reblausplage um 1864 führte zu erheblichen Verlusten, die erst um 1900 ausgeglichen wurden. In der Nachkriegszeit 1945 wurden 221 deutsche Bewohner deportiert, und bis 1950 gab es noch 64 deutschstämmige Personen. 2021 wurde eine Gedenktafel für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Ortsbewohner enthüllt, und 2022 folgte ein Gedenkkreuz auf dem Friedhof. Starovice besitzt eine Vielzahl von religiösen Bauten, darunter die Pfarrkirche des hl. Georg (Neubau 1885) mit einer älteren Kapelle St. Nikolaus (1392), die Kirche des hl. Antonius (1724) und mehrere Kapellen wie die des Johann von Nepomuk und der St. Anna. Zudem gibt es eine Schule aus dem Jahr 1801. Die Gemeinde hat auch eine musikalische Tradition, die in der Musikkapelle und der Mundart von Hermann Kletzander dokumentiert ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Břeclav
- Seehöhe
- 198 m
- Website
- http://www.starovice.cz
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