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Popice
Gemeinde in Tschechien
Popice ist ein Dorf im Okres Břeclav in Südmähren, Tschechien. Es liegt 24 Kilometer nordwestlich von Břeclav und ist am Fuße des Žlutý kopec (291 m) gelegen. Die Ortschaft ist ein Breitstraßendorf und grenzt an Uherčice, Starovice, Hustopeče, Šakvice, Strachotín und Pouzdřany. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, mit ersten Erwähnungen im Jahr 1291. Die Bevölkerung war ursprünglich von bairischen Stämmen besiedelt, die den Weinbau und die Dreifelderwirtschaft einführten. Der Ort war während der Geschichte mehrfach von Kriegen und politischen Veränderungen betroffen, darunter die Hussitenkriege, die Täuferbewegung und die Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Poppitz war bis 1945 Teil des deutschen Reichsgaus Niederdonau und wurde nach dem Krieg zur Tschechoslowakei zurückgegeben. Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von Landwirtschaft und Weinbau, wobei ein Viertel der Anbauflächen für den Weinbau genutzt wurde. Die Schule, die 1621 erstmals erwähnt wird, wurde 1984 auf vier Klassen ausgebaut. In Popice gibt es mehrere sehenswerte Gebäude wie die Kirche St. Andreas (1696), den Kupferturm (1863) und die Rosalienkapelle (1717). Zudem sind die Marienkapelle (1815), der Bildstock (16. Jahrhundert) und das Kriegerdenkmal (1933) zu besichtigen. Die Ortschaft hat auch eine reiche Sagekultur, darunter die Sage der Schatzhüterin. Die Dorfgeschichte und lokale Dialekte wurden in verschiedenen Publikationen dokumentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Břeclav
- Seehöhe
- 188 m
- Website
- http://www.obecpopice.eu/
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