📷 Bild: Wikimedia Commons
Kaiservilla
Schloss bei Bad Ischl in Österreich
Die Kaiservilla in Bad Ischl, Oberösterreich, war die Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth. Das Gebäude am Fuße des Jainzenberg wurde ursprünglich im Biedermeierstil errichtet und später im klassizistischen Stil umgebaut. Der Park und die Nebengebäude wurden von Hofgärtner Franz Rauch gestaltet, wobei das Marmorschlössl als Rückzugsort für Elisabeth diente. Der Kaiser verbrachte seine Sommerferien fast jedes Jahr von Juli bis August in der Villa. Die Anlage wurde 1860 fertiggestellt, da Sommerbauarbeiten nicht erlaubt waren. Im Jahr 1914 unterzeichnete Franz Joseph in seinem Arbeitszimmer die Kriegserklärung an Serbien, was den Ersten Weltkrieg auslöste. Die Villa blieb im Besitz der Habsburgerfamilie und steht heute unter Denkmalschutz. Die Kaiservilla und ihr Park sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten und zählen zu den bedeutendsten gartenarchitektonischen Denkmalen Österreichs. Die Anlage umfasst die Villa, den Park, das Marmorschlössl und weitere Gebäude. Im Sommer und teilweise im Winter ist sie öffentlich zugänglich. Die Parkanlage war während der Oberösterreichischen Landesgartenschau 2015 ein Ausstellungsort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Königliche Villa
- Adresse
- Jainzen 38
- Erbaut
- 1860
- Baustil
- Klassizismus
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Website
- http://www.kaiservilla.at/
In der Nähe
- Brücke über die Ischl zum Kaiserpark114 m
- Rechensteg139 m
- Rechensteg140 m
- Steg zur Kaiservilla134 m
- Kaiserpark180 m
- Nepomukbrunnen223 m
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