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Kaiserpark
Park um die Kaiservilla in Bad Ischl
Die Kaiservilla in Bad Ischl (Oberösterreich) war die Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth. Sie wurde ursprünglich als Biedermeier-Villa erbaut und später im klassizistischen Stil umgebaut. Der Park um die Villa, das Marmorschlössl und Nebengebäude wurden von Hofgärtner Franz Rauch gestaltet. Die Anlage wurde 1860 fertiggestellt und umfasst den Hauptbau, Seitenflügel und den Jainzenberg mit Spazierwegen und Aussichtspunkten. Der Kaiserpark ist ein bedeutendes gartenarchitektonisches Denkmal Österreichs. Die Kaiservilla wurde fast jedes Jahr von Kaiser Franz Joseph im Sommer besucht, wobei er oft frühmorgens auf die Drückjagd ging. Das Marmorschlössl diente als Rückzugsort für Elisabeth. Die Anlage ist im Originalzustand erhalten und steht unter Denkmalschutz. Sie war während der Oberösterreichischen Landesgartenschau 2015 ein Ausstellungsort. Im Park können Besucher die historische Anlage und den umliegenden Garten genießen. Der Jainzenberg bietet Spazierwege und Aussichtspunkte. Das Marmorschlössl beherbergt das Photomuseum der Oberösterreichischen Landesmuseen. Die Kaiservilla und der Park sind während der Sommermonate öffentlich zugänglich. Die Anlage ist ein Teil der kaiserlichen Sommerresidenz und vermittelt Einblick in die Geschichte der Habsburger.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schlosspark
- Denkmalstatus
- Park- oder Gartenanlage gemäß § 1 Abs. 12 DMSG
In der Nähe
- Marmorschlössl135 m
- Kaiservilla180 m
- Rechensteg231 m
- Rechensteg244 m
- Brücke über die Ischl zum Kaiserpark261 m
- Steg zur Kaiservilla273 m
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