📷 Bild: Wikimedia Commons
Rhonebrücke (Saint-Maurice)
Brücke in der Schweiz
Die Rhonebrücke bei Saint-Maurice im Kanton Wallis ist eine historische Brücke aus dem 15. Jahrhundert, die die Strasse von Lausanne nach Martigny über die Rhone verlief. Sie liegt hälftig im Kanton Wallis und hälftig im Kanton Waadt, auf dem Gemeindegebiet von Bex. Die Kantonsgrenze verläuft mittig in der Rhone. Die Brücke ist Teil der historischen Verkehrswege und wurde 1491 von Jean Paniot erbaut, um den Flussübergang nach den Burgunderkriegen zu sichern. Die Brücke ist 42,8 Meter lang und 4,5 Meter breit. Sie wurde 1523 durch Ulrich Ruffiner verstärkt und war bis 1848 mit Barbakanen ausgestattet, die mit massiven Toren verschlossen werden konnten. Die Brücke war lange Zeit flussaufwärts die erste über die Rhone oberhalb der Mündung in den Genfersee. Im Mai 1800 überschritten Napoleon Bonapartes Truppen die Brücke auf dem Weg zum Grossen St. Bernhard. Die Brücke liegt 14 Meter über der Rhone und weist ein Gefälle von 3 % in Richtung des Schlosses Saint-Maurice auf. Der Bogen hat einen Durchmesser von 37 Meter und eine Höhe von drei Metern. Sie ist aus Natursteinen mit Zement vermörtelt. Die Brücke gehört zusammen mit dem Schloss Saint-Maurice und anderen Sehenswürdigkeiten zum bekanntesten touristischen Angebot im französischen Teil des Wallis.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Brücke
- Ort
- Kanton Wallis
- Adresse
- Route du Chablais
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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