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Argentat
französische Gemeinde
Argentat liegt im Département Corrèze, in der Region Nouvelle-Aquitaine, am Übergang der Route nationale 120 über die Dordogne. Die Gemeinde befindet sich in einer geschützten, klimatisch begünstigten Tallage und ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben. Die N120 verbindet Argentat mit Brive-la-Gaillarde im Westen und Aurillac im Osten, jeweils in etwa 30 km Entfernung. Zwei Kilometer oberhalb des Ortes liegt die Talsperre Barrage d’Argentat, die den Fluss staut. Flussabwärts liegt Beaulieu-sur-Dordogne mit seiner ehemaligen Benediktinerabtei. Argentat entwickelte sich im 16. und 17. Jahrhundert zu einem wohlhabenden Städtchen, dessen Wohlstand auf dem Transport von Eichenholz für die Weinfässerproduktion nach Bergerac beruhte. Die Gemeinde wurde 2017 mit Saint-Bazile-de-la-Roche zur neuen Gemeinde Argentat-sur-Dordogne vereinigt. Die historische Bevölkerungszahl lag im Jahr 2014 bei 2977 Einwohnern. Argentat pflegt seit 1982 eine Städtepartnerschaft mit Bad König im Odenwald. Argentat ist bekannt für den neolithischen Menhir Grave de Roland, der in gutem Zustand erhalten ist. Das Städtchen besitzt ein Ensemble hübscher Bürger- und Fischerhäuser in der Ortsmitte sowie am Flussufer. Die Talsperre dient als Wasserkraftwerk und ist Teil einer Reihe von Talsperren am Oberlauf der Dordogne. Die Staumauer ist 35 m hoch und 190 m lang. Das Kraftwerk nutzt Maschinen, die auch im Gezeitenkraftwerk Rance in der Bretagne eingesetzt werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich, Commune deleguée
- Ort
- Département Corrèze
- Seehöhe
- 441 m
- Website
- http://www.argentat.fr
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- Xaintrie0 m
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