📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Sankt Walburga (Walbourg)
Kloster in Frankreich
Das Benediktiner-Kloster Sankt Walburga liegt im elsässischen Walbourg und wurde im 11. Jahrhundert gegründet. Es entstand aus einer Eremitage am Rand des Heiligen Forstes, die durch Herzog Friedrich I. von Schwaben und Peter von Lützelburg weiterentwickelt wurde. Die Abtei wurde 1790 aufgelöst und 1796 verkauft, wobei die Kirche 1805 der Gemeinde Walbourg übergeben wurde. Die Abtei erreichte ihre Blütezeit im 12. und 13. Jahrhundert, wobei der Niedergang im 14. Jahrhundert einsetzte. 1349 erhielt sie einen Ablassbrief, der Pilgern den Weg zur Abtei erleichterte. Unter Abt Sigmund Krieg und Burkhard von Müllenheim wurde die Kirche renoviert, wobei der Chor und das Langschiff erneuert wurden. Die Kirche wurde 1898 unter Denkmalschutz gestellt. Die Kirche aus dem frühen 12. Jahrhundert besteht aus Mauern aus Bruchsandstein, die bis heute erhalten sind. Der Chor wurde ab 1456 aus Backsteinen neu errichtet. Die Fensteröffnungen und die Engelskapelle wurden in dieser Zeit gebaut. Die Reste der Glasfenster wurden 1841–1844 verkaufte, um die Restaurierung zu finanzieren. Die Kirche wurde 1949 nach Kriegsschäden wiederhergestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Abtei
- Ort
- Walbourg
- Adresse
- rue de l'Église
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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