KlosterGrand EstBezirk Grand Est

Benediktinerinnenkloster Biblisheim

von 1101 bis 1791 bestehendes kleines Kloster der Benediktinerinnen in Biblisheim im Elsass, heute im französischen Département Bas-Rhin in der Region Grand Est

Das Benediktinerinnenkloster Biblisheim stand im Elsass, heute im französischen Département Bas-Rhin. Es wurde 1101 von Graf Dietrich von Mousson gegründet und bis 1791 bestand. Das Kloster lag am Ufer der Sauer, in der Nähe des Benediktinerklosters Walburg. Es war Teil des Hagenauer Forsts, wo acht Klöster errichtet wurden. Das Vogteirecht lag bei den Herren von Lichtenberg. Das Kloster war bis zur Französischen Revolution 1791 aktiv. Es besaß Ländereien, Mühlen, ein Sägewerk und drei Weiher. Die Nonnen betrieben Landwirtschaft und Fischerei, unterstützt durch drei Flüsse. Im 18. Jahrhundert erreichte das Kloster seine Blütezeit, mit Neubauten und einer Glockenkirche. Die Äbtissinnen leiteten das Kloster über mehrere Jahrhunderte, bis die Revolution es aufgelöst und die Gebäude versteigert wurde. Nach der Auflösung wurde die Kirche und die Gebäude 1794 versteigert. Die Dorfbewohner nutzten das Material, um eine neue Kirche zu bauen. Die Flachs- und Hanfspinnerei wurde 1831 errichtet. Heute sind nur noch Ruinen und ein Wohnhaus vorhanden. Das Gelände bleibt unüberbaut, sodass Ausgrabungen möglich sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Biblisheim

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