Hohenbeilstein

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Hohenbeilstein

Burg in Baden-Württemberg, Deutschland

Hohenbeilstein ist eine Höhenburg auf einer Anhöhe über der Stadt Beilstein im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg. Die Anlage entstand im 11. Jahrhundert, mit den ältesten erhaltenen Teilen aus dem 13. Jahrhundert. Sie war ursprünglich von den Grafen von Calw erbaut und später im Besitz der Markgrafen von Baden, Grafen von Württemberg und Tübingen-Asperg. Die Burg wurde mehrfach zerstört, unter anderem durch Bauern 1525 und Franzosen im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Die Burg war in der württembergischen Zeit Sitz des Vogts und wurde später als Ruine oder Lagergebäude genutzt. 1836 erwarb der Oberkonsistorialrat Niethammer die Burg, 1898 übernahm der Unternehmer Robert Vollmöller sie und begann mit der Wiederherstellung. Seine Pläne wurden durch Brandstiftungen und sein Tod 1911 unterbrochen. Die Burg blieb in staatlicher Hand und wurde später als Kulturdenkmal geschützt. Heute besteht die Anlage aus dem 28 Meter hohen Bergfried, einer Schildmauer und Nebengebäuden, die als Falknerei und Gaststätte genutzt werden. Die Schenkelmauern, das Torhaus und die Rundtürme sind Rekonstruktionen von Albert Benz. Die Burg bietet Aussicht auf die Stadt Beilstein und die umliegende Landschaft. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Welterbe-Netzwerks und hat eine reiche Geschichte aus dem Mittelalter bis in die Neuzeit.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Beilstein
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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