Maria auf dem Felde
Stiftskirche der Heiligen Maria oder das Heilige Kreuz lag zwischen Mainz, Hechtsheim und Weisenau
Die Stiftskirche der Heiligen Maria, auch als Liebfrauenkirche bekannt, stand zwischen Mainz, Hechtsheim und Weisenau. Sie war Teil eines Kollegiatstifts, das der Heiligen Jungfrau gewidmet war. Die Kirche wurde 1793 durch einen Ausbruchsversuch französischer Truppen zerstört und später vollständig abgerissen. Die Stiftskirche lag außerhalb der Mainzer Befestigungsanlagen und war mehrfach im Laufe der Geschichte durch Kämpfe und Zerstörungen betroffen. Die Kirche war ein Wallfahrtsziel, das durch ein Kreuzwunder im 14. Jahrhundert bekannt wurde. Bis 1793 war sie ein zentraler Ort für religiöse und kulturelle Aktivitäten. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 beherbergte sie sogar das Quartier eines Generals. Die Stiftskirche wurde 1518 wiederaufgebaut, doch 1552 wurde sie erneut zerstört. Die Reste wurden später als Steinbruch genutzt. Der Heiligkreuzweg verläuft von Weisenau bis an die Gemarkung Hechtsheim und erinnert an die ehemalige Kirche. Ein Steinkreuz stand lange mitten auf dieser Straße, wurde aber im Laufe der Zeit auf den alten Friedhof in Weisenau verlegt. Das Steinkreuz ist gut erhalten und dient heute als Zeugnis der Geschichte. Die Straße wird heute um das Steinkreuz herumgeführt, und die Umgebung bietet einen Ausblick auf die Mainzer Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mainz
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