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Flamarens
französische Gemeinde
Flamarens liegt im Département Gers in der Region Okzitanien, etwa 34 Kilometer östlich von Condom. Die Gemeinde befindet sich in der Lomagne, an der Grenze zum Département Tarn-et-Garonne. Umgeben von fünf Nachbargemeinden, ist sie Teil des Arrondissement Condom und des Kanton Lectoure-Lomagne. Die Region ist geprägt von flachen Ebenen und kleineren Flüssen, die das Land durchziehen. Flamarens hat seinen Namen vermutlich aus dem fränkischen „Flamarus“ oder „Flamarius“, wobei die Endung „ens“ auf ein gotisches oder fränkisches Besitztum im fünften bis sechsten Jahrhundert hinweist. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins Frühmittelalter zurück, doch bereits im Altertum war die Gegend besiedelt. Reste einer gallorömischen Villa wurden 1970 entdeckt, und das Dorf entwickelte sich in mehreren Stufen, wobei eine Stadtmauer im 13. oder 14. Jahrhundert errichtet wurde. Flamarens ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die ehemalige Pfarrkirche Saint-Saturnin, die im 14. Jahrhundert gebaut und im 16. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Das Schloss Flamarens, das seit dem 13. Jahrhundert existiert, wurde 1943 durch einen Brand beschädigt. Zudem sind Persönlichkeiten wie Jean Tartanac und Pierre Benoit aus der Region hervorgestellt. Die Gemeinde ist auch Teil des Weinanbaugebiets Brulhois und liegt auf dem Fernwanderweg GR 65.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Gers
- Seehöhe
- 212 m
In der Nähe
- château de Flamarens74 m
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