Ursulinenkloster Halberstadt
Kloster in Deutschland
Das Ursulinenkloster Halberstadt war ein Konvent von Schwestern, der im 15. Jahrhundert unter dem Namen „Beginen-Konvent ad Sanctam Ursulam“ existierte. Es war Teil der Augustinerregel und stand im Verhältnis zum Chorherrenstift und der Pfarrkirche St. Martin. Das Kloster lag in der Beginenstraße und war 1784 als Armenhaus bekannt. Es wurde 1810 aufgelöst und danach von einer Freimaurerloge genutzt, bevor es 1944/45 zerstört und abgetragen wurde. Das Kloster war bis 1526 bestehend, wobei seine genaue Auflösung unklar ist. 1714 wurde ein neues Haus gebaut, in dem die Schwestern unter ärmlichen Bedingungen lebten. 1754 war die Kapelle des Klosters gut ausgestattet, und 1810 besaß es noch Besitz und eine Kapelle. Nach der Auflösung 1810 wurde das Gebäude an Aron Meyer verkauft, der die Kapelle abreißen wollte. Das Kloster war Teil der städtischen Armenfürsorge und hatte in der Zeit um 1602 bauliche Schwierigkeiten. 1860 und 1875 war es das Armenhaus mit der höchsten staatlichen finanziellen Unterstützung. 1902 verlor es diese Funktion. Es lag in der Beginenstraße und war im 18. Jahrhundert ein Armenhaus, das im 19. Jahrhundert weiterhin als solches genutzt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Halberstadt
- Erbaut
- 1501
In der Nähe
- Kollegiatstift St. Maria, Halberstadt0 m
- Kollegiatstift SS Peter und Paul, Halberstadt0 m
- Servitenkloster Halberstadt0 m
- Augustinerchorherrenstift Halberstadt (Johanniskirche)0 m
- Dominikanerinnenkloster Halberstadt0 m
- Jesuitenniederlassung Halberstadt0 m
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