Servitenkloster Halberstadt
Kloster in Deutschland
Das Servitenkloster Halberstadt war eine Niederlassung des Servitenordens in der Stadt Halberstadt, Sachsen-Anhalt. Es wurde 1297 oder früher gegründet und 1534 aufgelöst. Die Klostergebäude lagen am Wassertor außerhalb der alten Stadtmauern, vermutlich nördlich der Gleimstraße und an der Abzweigung der Straße Am Neustädter Kirchhof. Das Kloster war in der Neustadt gelegen und wurde von den Serviten auch als „neue Brüder“ bezeichnet. Das Kloster war in der Region bedeutend, da es bereits 1294 durch eine Stiftung finanziell unterstützt wurde. Es erhielt jährlich 5 Schillinge und wurde 1298 offiziell als novella plantatio bezeichnet. 1306 erwarb es Land und Gebäude, und bis 1486 war es ein florierendes Zentrum mit Priestermönchen, Terminierbezirken und verschiedenen Einnahmen. Im Jahr 1534 wurde es schließlich von Kardinal Albrecht übernommen und löschte sich damit auf. Im Bereich des ehemaligen Klosters sind keine Gebäude mehr erhalten. Die ehemaligen Räume und Wege sind heute Teil der Stadt. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage an der alten Stadtmauer und die Nähe zur Neustadt geprägt. Das Kloster war ein zentraler Ort für religiöse und wirtschaftliche Aktivitäten, bis es im 16. Jahrhundert aufgelöst wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Halberstadt
- Erbaut
- 1233
In der Nähe
- Kollegiatstift St. Maria, Halberstadt0 m
- Kollegiatstift SS Peter und Paul, Halberstadt0 m
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- Jesuitenniederlassung Halberstadt0 m
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