Karolinen-Kinderspital

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitWienBezirk 9., Alsergrund

Karolinen-Kinderspital

ehemaliges Spital in Wien

Das Karolinen-Kinderspital war ein Krankenhaus im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. Es stand in der Schubertgasse 23 und wurde 1879 eröffnet. Ein Neubau mit 50 Betten folgte 1896, und 1914 wurde ein weiteres Gebäude in der Sobieskigasse 31 eingeweiht. Das Spital diente Kindern aus armen Familien oder Waisen im Pfarrsprengel Lichtental. Das Spital war bis 1977 in Betrieb, bis die Abteilungen ins Wilhelminenspital verlegt wurden. Zwischen 1879 und 1894 wurden 2.952 Kinder stationär behandelt, davon starben 699. 1894 wurden 17.147 Kinder behandelt, davon 16.390 ambulant. Die Stiftung der Caroline Riedl’schen Kinderspitalstiftung sorgt bis heute für finanzielle Unterstützung. Im Spital wurden Kinder aus armen Familien und Waisen behandelt. Die Bettenstifter konnten für ihr gestiftetes Bett kranke Kinder bevorzugen, sofern sie den Statuten entsprachen. Prominente Ärzte wie Robert Gersuny und Gerty Cori arbeiteten hier. Das Spital war auch während des Nationalsozialismus als Emil von Behring-Kinderkrankenhaus bekannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
ehemaliges Krankenhaus
Ort
Alsergrund
Adresse
Sobieskigasse 31a
Architekt
Eugen Fassbender
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Karolinen-Kinderspital (CC0-1.0)

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