📷 Bild: Wikimedia Commons
Canisiuskirche
Kirchengebäude in Wien
Die Canisiuskirche steht im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund und wurde im Historismus-Stil nach Plänen von Gustav Ritter von Neumann errichtet. Sie wurde 1903 eingeweiht und ist mit einer Turmhöhe von 85 Metern die vierthöchste Kirche Wiens. Das Pfarrheim, heute ein Studentenheim, ist seit ihrer Errichtung im Eigentum der Jesuiten. Die Kirche wurde 1896 als Gedenkstätte für Petrus Canisius vorgeschlagen und 1903 eingeweiht. Sie trägt die Titel Der leidende Heiland am Ölberg und Die schmerzhafte Gottesmutter Maria. 1939 wurde sie zur Pfarre der gleichnamigen Gemeinde. Die Kirche ist ein bedeutendes Bauwerk mit Neuromanik und Neugotik-Elementen, das sich im Thurygrund und Himmelpfortgrund befindet. Im Inneren der Kirche ist ein weiterer Saalraum mit Querschiff und Kapellennischen. Die Apsiswand zeigt ein Mosaik der zwölf Apostel, und die Deckenwölbungen sind ornamental geschmückt. Die Krypta dient als Versammlungsraum für Marianische Kongregationen. Die Orgel aus 1965 und die einzige noch vorhandene Glocke aus dem Jahr 1925 sind weitere Merkmale der Kirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Alsergrund
- Adresse
- Lustkandlgasse 36
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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