Leimbach

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Bezirk ZürichBezirk Bezirk Zürich

Leimbach

Quartier der Stadt Zürich, Schweiz

Leimbach ist ein Quartier der Stadt Zürich und liegt am Fuße des Uetlibergs im Sihltal. Es umfasst die ehemaligen Weiler Unterleimbach und Mittelleimbach, die 1893 mit der Gemeinde Enge in die Stadt eingemeindet wurden. Zusammen mit Enge und Wollishofen bildet Leimbach den Kreis 2. Die Region war historisch kirchlich zweigeteilt und gehörte im Mittelalter zu Adliswil oder Manegg. Leimbach hat eine lange Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Die Kapelle St. Aegidius wurde im 13. Jahrhundert von den Manesse errichtet und 1504 vom Spital an Private verkauft. Die Ruine der Burg Manegg, ein Teil des Rittergeschlechtes Manesse, liegt etwa hundert Höhenmeter oberhalb von Unterleimbach. Die heutige Infrastruktur umfasst Schulen, die Sihltalbahn sowie die Luftseilbahn Leimbach–Mädikon. In Leimbach gibt es zwei Kirchen: Die Evangelisch-reformierte Kirche Leimbach wurde 1971 von Oskar Bitterli erbaut und besitzt Kunstwerke von Sven Knebel und Jost Kaufmann. Die Römisch-katholische Kirche Maria Hilf wurde 1972–1974 von Walter Moser errichtet und erhielt 1976 die Auszeichnung für gute Bauten. Der Friedhof Leimbach wurde 1972 errichtet und ist der jüngste der 19 städtischen Friedhöfe. Der öffentliche Verkehr wird durch die S-Bahn, Buslinien und die Sihltalbahn abgedeckt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Wohnviertel, aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz, Stadtquartier
Ort
Zürich

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