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Heimertingen
Gemeinde im Landkreis Unterallgäu, Bayern
Heimertingen liegt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu in Bayern und grenzt direkt an die Stadt Memmingen. Die Gemeinde gehört zur Region Donau-Iller in Mittelschwaben und besteht aus drei Gemeindeteilen: Heimertingen, Reutehof und Sennhof. Das Gemeindegebiet umfasst nur die Gemarkung Heimertingen und ist durch seine Lage an der Stadtgrenze von Memmingen geprägt. Heimertingen war bis 1803 Amtssitz des Fürstentums Fugger-Babenhausen und wurde 1818 zur politischen Gemeinde. Der Ort kam 1806 zum Königreich Bayern durch die Rheinbundakte. Die Gemeinde entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert, wobei die Einwohnerzahl zwischen 1988 und 2018 stieg. Heimertingen ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Boos und hat seit 2020 Josef Wechsel als Bürgermeister. Die Gemeinde ist bekannt für ihre römisch-katholische Pfarrkirche St. Martin aus dem Jahr 853, die Fresken des Schwabmünchner Malers Ferdinand Wagner besitzt. Zudem gibt es mehrere Bodendenkmäler, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Die Wirtschaft der Gemeinde basiert auf Landwirtschaft und Forstwirtschaft, ergänzt durch produzierende Gewerbe und Handel. In der Bildung gibt es eine Verbandsgrundschule und mehrere Kindergärten. Die Verkehrsanbindung erfolgt über den Betriebsbahnhof an der Bahnstrecke Neu-Ulm–Kempten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Unterallgäu
- Seehöhe
- 579 m
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