📷 Bild: Wikimedia Commons
Synagoge Fellheim
archäologische Stätte in Deutschland
Die Synagoge Fellheim war das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde des Ortes, der heute im Landkreis Unterallgäu liegt. Sie stand in Fellheim, einem Ort an der Iller, und wurde im barocken Stil errichtet. Die Synagoge war 1786 fertiggestellt und bis 1938 in Betrieb. Sie war dreistöckig, 15 Meter lang und 10 Meter breit. 1860 wurde sie neoromanisch renoviert. Die Synagoge wurde 1938 während der Novemberpogrome zerstört. Die Verwüstung wurde einer Gruppe Käsern angelastet, die aus Boos kamen. SS-Leute aus Memmingen setzten die Angriffe fort. Der Innenraum wurde zerstört, der Thora-Schrein zerschlagen und geplündert. Danach fanden keine Gottesdienste mehr statt. Während des Krieges diente das Gebäude als Lagerstätte für Flugzeugteile. Nach dem Krieg gab es Pläne, die Synagoge wiederherzustellen, doch sie wurde 1950 veräußert und als Mietshaus umgebaut. Das Gebäude wird heute als Museum, Gemeindebücherei und Veranstaltungsort genutzt. Regelmäßig finden Führungen durch die ehemalige Synagoge und den angrenzenden jüdischen Friedhof statt. Der Friedhof liegt östlich der Synagoge. Die Renovierungsarbeiten begannen 2013 und wurden 2015 abgeschlossen. Die Gemeinde und der Förderkreis beteiligten sich an den Arbeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Synagoge, Archäologische Stätte
- Ort
- Fellheim
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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- Fellheim328 m
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