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Burg Odenkirchen
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Odenkirchen stand im Mönchengladbacher Stadtteil Odenkirchen, einem ehemaligen Wasser- und Sumpfgebiet. Sie war die Ursprungsstadt der Besiedlung des Ortes und wurde ab dem 12. Jahrhundert als Holzburg errichtet. Die Burg wurde erstmals 1153 in einer Urkunde von König Friedrich Barbarossa erwähnt und war eine selbständige Unterherrschaft des Kölner Erzstiftes. Im 17. Jahrhundert wurde sie durch Krieg und Brand schwer beschädigt, und der alte Zustand wurde nie wiederhergestellt. Die Burg Odenkirchen war ein bedeutendes Gut, das über Jahrhunderte umstritten war. Die Familie von Merode musste mehr als 300.000 Reichstaler für die Zuerkennung der Burg ausgeben und verpfändete schließlich die Burg an Graf Unico von Wassenaer. 1745 wurde sie an den Kölner Kurfürsten Clemens August verkauft. Die Burg blieb bis ins 19. Jahrhundert ein Objekt der Auseinandersetzung, bis sie 1872 dem Burgverein und später der katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius zugehörig wurde. Die Burg Odenkirchen besteht aus mehreren Räumen, die von der Pfarrgemeinde und dem Heimatverein Odenkirchen verwaltet werden. Der Burgturm wurde 1950/51 wiederhergestellt, und die Räume wurden von den Messdienern hergerichtet. Die Leiterrunde der Messdiener nutzt die Räume für Treffen und Besprechungen. Der Burggarten und der Vorraum mit dem Torbogen sind ebenfalls in Privatbesitz und werden gepflegt. Der Burgturm gilt als Bodendenkmal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Mönchengladbach
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