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St. Johannis
Kirchengebäude in Ansbach, Mittelfranken, Bayern
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Johannis in Ansbach ist eine denkmalgeschützte Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Sie ist eine dreischiffige Pseudobasilika aus Sandstein-Quadermauerwerk mit zwei Türmen unterschiedlicher Höhe. Das Langhaus wurde 1435 fertiggestellt, der Chor 1441. Die Kirche ist Teil des Stadtbilds und beherbergt die Fürstengruft unter dem Chor, die 1665 errichtet wurde. Die Kirche ist für ihre reiche Ausstattung bekannt. Im Chorraum stehen mehrere Altäre, darunter der Hauptaltar aus dem Jahr 1717 und der Flötneraltar, der als frühes Beispiel der Renaissance-Formen gilt. Sieben bemalte Fenster zeigen religiöse Szenen, darunter das Lutherfenster und das Melanchthonfenster. Zudem gibt es ein Ehrenmal für die Toten des Ersten Weltkriegs am Südturm und Skulpturen der Apostel und Propheten zwischen den Chorstützen. Im Inneren der Kirche erwartet man eine Vielzahl von Räumen und Ausblicken. Der Chor mit seinen Netzgewölben und dem Dreiachtelschluss bildet eine räumliche Einheit mit dem Mittelschiff. Die Glocken im Nordturm erzeugen ein harmonisches Geläute, das mit den Glocken der St. Gumbertuskirche kombiniert wird. Die Außenmauern beinhalten den Friedrich-Güll-Brunnen und weitere künstlerische Elemente, die das Stadtbild prägen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Ansbach
- Adresse
- Martin-Luther-Platz 16
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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