📷 Bild: Wikimedia Commons
Residenz Ansbach
Schloss und Park in Ansbach, Bayern
Die Residenz Ansbach ist ein barockes Schloss in der bayerischen Stadt Ansbach, das einst der Sitz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach war. Die Vierflügelanlage wurde ab 1731 erbaut und umfasst Räume wie die Gotische Halle und den Festsaal. Sie diente bis 1806 als Regierungssitz und ist heute ein Schlossmuseum der Bayerischen Schlösserverwaltung. Die Residenz entstand im Laufe von mehreren Bauphasen, darunter die Renaissancezeit unter Markgraf Georg Friedrich I. und die Barockzeit unter Baumeistern wie Leopoldo Retti. Die Innenausstattung stammt aus der Rokoko-Zeit, und die Räume wurden bis 1791 nicht mehr modernisiert. Bekannt sind die Gemäldegalerie, das Deckenfresko im Festsaal und die Gekachelte Halle mit 2800 Keramikfliesen. Im Hofgarten der Residenz, der seit dem 16. Jahrhundert existiert, wurden im 18. Jahrhundert Barockelemente hinzugefügt. Der Hofgarten beherbergt einen Kräutergarten und ein Citrushaus. Die Rokoko-Festspiele, die das höfische Leben der Markgrafen zeigen, finden jährlich statt. Der Garten wurde nach Kriegszerstörungen im Barockstil wiederhergestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Ansbach
- Adresse
- Promenade 27
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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