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Obere Burg (Obernburg)
Burg in Hessen, Deutschland
Die Obere Burg ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Weißenstein bei Obernburg, einem Ortsteil der Gemeinde Vöhl im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Sie liegt auf einer Höhe von 380 m ü. NN und war einst Teil der drei Itterburgen. Die Burg wurde 1058 erstmals urkundlich erwähnt und war vermutlich der Stammsitz der Herren von Itter. Nach dem Bau der Itterburg um 1126 verlor die Obernburg an Bedeutung und wurde im 13. Jahrhundert vermutlich aufgegeben. Die Burganlage besteht aus zwei längsovalen Burginseln, die durch einen Halsgraben getrennt sind. Jeder Teil ist etwa 45 Meter lang und 25 Meter breit. Auf dem Nordostteil sind rechteckige Umrisse eines etwa neun Meter breiten Gebäudes erkennbar. Zudem gibt es zwei Höhleneingänge an der Nordwestflanke des südlichen Burgteiles. Ein flaches Plateau liegt am nordöstlichen Ende, und südöstlich der Burginsel befindet sich ein gleichgroßes Plateau, das als Vorburg interpretiert wird. Die Anlage ist durch steile Abfälle ins Tal gesichert und wurde durch einen Sicherungswall nach Nordosten verlaufen, der heute nur noch als Burgstraße erkennbar ist. Der alte Weg vom Ittertal zum Ort verlief südlich der Burginsel, während die heutige Straße einen engen Bogen um die West- und Nordflanke macht. Die Ruine bietet somit einen einzigartigen Einblick in die mittelalterliche Burgenbaukunst und die Lage der Anlage in der Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Obernburg
- Erbaut
- 1058
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