Dalwigker Höhle
touristisch nicht erschlossene Karsthöhle bei Vöhl im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg
Die Dalwigker Höhle liegt nordöstlich von Dorfitter, einem Ortsteil der Gemeinde Vöhl im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Sie befindet sich im südlichen Teil des Dalwigker Holzes, etwa 800 Meter östlich von Dorfitter und 800 Meter nordwestlich von Obernburg. Die Höhle liegt am steilen Südhang eines Waldgebiets, nördlich eines kurzen Bachlaufs, der in die Itter mündet. Sie ist nach dem zerstörten Dorf Dalwigk benannt, das 1624 zerstört wurde. Die Höhle ist 132 Meter lang und gilt als zweitgrößte begehbare Höhle Nordhessens. Sie wurde durch einen ehemaligen Bergwerksstollen erreicht, der 1916 angelegt und nach 300 Metern Vortrieb aufgegeben wurde. Der Zugang ist nur über diesen Stollen möglich, der etwa einen Meter breit und 1,20 m hoch ist. Die Höhle besteht aus einem hohen Gewölbe mit markanten Strukturen und einer weiteren, noch unerforschten Nebenhöhle. Der östliche Teil besteht aus einem engen Gangsystem. Die Höhle liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet 4719-303 und ist nach der europäischen Richtlinie geschützt. Sie beherbergt zahlreiche Tierarten, die an das Höhlenleben angepasst sind, und dient als Winterquartier für Fledermausarten. Die Höhle ist nicht touristisch erschlossen und bleibt ein natürlicher Schutzraum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Vöhl
In der Nähe
- Siegfriedhöhle mit Buchenwald858 m
- Obere Burg (Obernburg)874 m
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- Korbach4.2 km
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