📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Tepper
abgegangener Palast in Polen
Das Palais Tepper wurde 1774 im Klassizismus in Warschau erbaut und lag in der Miodowa-Straße, die im 18. Jahrhundert auch Pałacowa-Straße hieß. Es stand in der Nähe anderer Paläste und war Teil der aristokratischen Architektur der Stadt. Das Gebäude war ursprünglich ein Palast der Familie Firlej, wurde später von Piotr Tepper als Wohnsitz und Bankgebäude genutzt. Das Palais war während des Kościuszko-Aufstands 1794 Ziel von Gewalttaten und verlor nach dem Tod der Familie Tepper mehrfach seine Besitzer. 1807 fand hier ein Ball für Napoleon Bonaparte statt. Später lebte Narcyza Żmichowska und wurde Jan Lechoń geboren. Im September 1939 brannte das Palais während der Schlacht um Warschau, und 1948 wurde die Ruine abgetragen. Das Gebäude war ein Zentrum der gesellschaftlichen und finanziellen Aktivitäten der Stadt. Es verfügte über Räume für Bankgeschäfte und Wohnbereiche. Die Lage in der Miodowa-Straße bot Ausblicke auf die Umgebung und war Teil der städtischen Landschaft. Die Geschichte des Palais ist eng mit wichtigen historischen Ereignissen und Persönlichkeiten verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Warschau
- Baustil
- Klassizismus
- Architekt
- Ephraim Schröger
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