📷 Bild: Wikimedia Commons
Palast der Bischöfe von Krakau
Bauwerk in Polen
Der Palast der Bischöfe von Krakau steht in Warschau an der Ulica Miodowa 5 und bildet ein Eckgebäude zur Ulica Senatorska. Er liegt in der Altstadt, in der Nähe des Königsschlosses und zahlreicher barocker Residenzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das spätbarocke Gebäude war 150 Jahre lang der Warschauer Sitz der Erzbischöfe von Krakau und wird heute zu Bürozwecken genutzt. Der Palast war im 18. Jahrhundert ein Zentrum des Hoflebens. Bischof Kajetan Sołtyk führte einen großen Hof, dessen Kutsch-Ausfahrten bis zum Hof des Königsschlosses reichten. Nach dem Schwedeneinfall 1656 wurde der Palast zerstört und im spätbarocken Stil umgebaut. Die Rekonstruktion nach dem Zweiten Weltkrieg basierte auf einem Bild von Bernardo Bellotto aus dem Jahr 1775. Der Palast besteht aus einem Kerngebäude an der Miodowa und einem Seitenflügel an der Senatorska. Die Fassaden wurden im spätbarocken Stil restauriert, wobei die Unterteilung des ursprünglichen ersten Stockwerks beibehalten wurde. An der Fassade befinden sich Gedenktafeln zu verschiedenen Ereignissen, darunter der Tod von Polen 1944 und der Geburt des Schriftstellers Wacław Gąsiorowski 1869. Vor dem Eingang stehen zwei Steine zum Ablöschen von Fackeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal, Kamienica
- Ort
- Śródmieście
- Adresse
- ul. Miodowa 5, 00-251 Warszawa
- Erbaut
- 1622
- Architekt
- Giacomo Fontana
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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