📷 Bild: Wikimedia Commons
Liechtenstein Museum
Das Gartenpalais Liechtenstein ist ein barocker Palast im neunten Wiener Gemeindebezirk Alsergrund, unweit des Liechtensteinparks. Erbaut als Mischform aus Stadt- und Landhaus im römischen Stil, entstand es unter Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein und wurde von Domenico Egidio Rossi entworfen. Künstler wie Marcantonio Franceschini und Johann Michael Rottmayr gestalteten die Innenräume mit Fresken und Skulpturen. Die Bedeutung des Gebäudes liegt in seiner historischen Rolle als Standort einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Welt. Bis 2011 beherbergte es das Liechtenstein Museum mit Werken aus fünf Jahrhunderten, darunter Gemäldezyklen von Peter Paul Rubens. Die Sammlung, heute hauptsächlich in Vaduz, umfasst Meisterwerke von Antonio Bellucci und Andrea Pozzo. Vor Ort prägt ein barocker Garten mit Skulpturen von Giovanni Giuliani und einer Orangerie aus dem Jahr 1700 das Bild. Der Park wurde später im neoklassizistischen Stil umgestaltet, während das gegenüberliegende Alserbachpalais erst 1875 entstand. Heute dient das Palais vor allem als Veranstaltungsort für Sonderausstellungen und private Events.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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