📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Szeps
Denkmalgeschütztes Objekt in Alsergrund (10884)
Das Palais Szeps steht an der Liechtensteinstraße 51 im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. Es wurde zwischen 1876 und 1877 im Auftrag des Zeitungsverlegers Moritz Szeps von Ludwig Tischler erbaut. Das Gebäude war ursprünglich als Privatresidenz konzipiert und wurde später in schwedischen Besitz übergegangen. Seit 1960 ist es Sitz der Schwedischen Botschaft in Österreich und wurde 2013–2015 saniert und teilweise umgebaut. Seit 2014 ist es unter Denkmalschutz gestellt. Das Palais zeichnet sich durch seine Architektur der Wiener Neu-Renaissance aus der Gründerzeit aus. In der Beletage sind kräftige Giebelverdachungen zu sehen, und die Eingangshalle ist tonnengewölbt und mit einer Kassettendecke versehen. Die Fassade und die Ausstattung spiegeln die Stilrichtung der Gründerzeit wider, die durch ihre prächtigen Dekorationselemente und die Verwendung von Ornamenten und Stuckaturen gekennzeichnet ist. Die Umgebung des Palais Szeps ist geprägt von der Alsergründner Altstadt, die mit ihren historischen Gebäuden und dem Alsergrundpark bekannt ist. Die Lage am Rande des Wiener Innereimts bietet einen Ausblick auf die Stadt und ermöglicht einen bequemen Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Räume des Palais sind für ihre Eleganz und die künstlerische Ausstattung bekannt, die die Stilrichtung der Gründerzeit widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtpalais, Villa
- Ort
- Alsergrund
- Adresse
- Liechtensteinstraße 51
- Architekt
- Ludwig Tischler
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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