Bodendenkmal in Bayerbach (Rottal-Inn), #D-2-7544-0006

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Bodendenkmal in Bayerbach (Rottal-Inn), #D-2-7544-0006

mittelalterliches Schloss in Niederbayern

Das Schloss Bayerbach war ein abgegangenes Burg- und Hofmarkgebäude in der Gemeinde Bayerbach im Landkreis Rottal-Inn. Es lag 90 Meter südlich der Pfarrkirche St. Peter und war ursprünglich von einem Wassergraben umgeben. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7544-0006 geführt und umfasst archäologische Befunde aus dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit. Die ursprüngliche Turmhügelburg wurde im 16. Jahrhundert abgetragen und durch einen Neubau ersetzt. Das Schloss war Teil einer zweiflügeligen Anlage mit drei runden Ecktürmen und einer gemauerten Brücke. Daneben gab es Wirtschaftsgebäude sowie ummauerte Garten- und Barockparks. Die Hofmark Beyerbach wurde ab 1447 genannt und gehörte verschiedenen Adelsfamilien, darunter die Glatz, Kollmann und später die Etzenberg. Die Hofmark umfasste bis 1710 vier halbe und zwei Viertelhöfe sowie mehrere Bausölden. Die Familie Rheinstein erwarb das Schloss 1710 und besaß es bis ins 19. Jahrhundert. Heute existiert das Schloss nicht mehr, doch die Wegführung im Osten und Süden folgt noch dem ehemaligen Ringgraben. Das Areal ist durch Wohnhäuser überbaut. Die Anlage ist Teil der Bodendenkmalpflege und trägt Zeugnisse der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte. Die Umgebung umfasst die Pfarrkirche St. Peter, den Barockpark und die historischen Höfe der Hofmark.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Befund, Bodendenkmal, Vorgängerbau
Ort
Bayerbach
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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