Burg Kaja

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SehenswürdigkeitNiederösterreichBezirk Niederösterreich

Burg Kaja

Burgruine in Niederösterreich

Die Burgruine Kaja liegt im Nationalpark Thayatal, nördlich von Merkersdorf, am Kajabach im Waldviertel. Sie gehört zum Bezirk Hollabrunn im Weinviertel und ist eine Höhenburg, die im 12. Jahrhundert als Stammburg der Herren von Chiowe errichtet wurde. Die Feste Kaja war mehrfach Ziel von Eroberungen, zuletzt durch die Hussiten im 15. Jahrhundert. Sie wurde später von Ulrich von Eyczing erworben, der die Burg in Niederösterreich erstmals besiedelte. Die Burg Kaja war ein bedeutendes Zentrum der Region und wurde mehrfach übergeben und erobert. Sie war bis ins 16. Jahrhundert bewohnt, bis die Familie Eyczinger ihren Wohnsitz nach Schloss Niederfladnitz verlegte. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert stark befestigt und war bis 1588 im Besitz der Familie Eyczinger. 1781 übernahmen die Fürsten Auersperg die Feste, und 1945 ging die Ruine an die Grafen von Waldstein-Wartenberg. Besucher können die Ruine Kaja im Nationalpark Thayatal erkunden, der umgeben von Wald und Fluss ist. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft und nahegelegene Burgen wie Burg Hardegg und Schloss Niederfladnitz. In der Nachbarschaft liegen auch tschechische Ruinen wie Neuhäusl. Die Burgruine ist Teil eines Netzwerks von Burgen und Schlössern, das die Geschichte und Architektur der Region widerspiegelt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Ruine, Rocca (Höhenburg)
Ort
Hardegg
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Burgruine Kaja (CC0-1.0)

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